Frankfurt's HochhäuserAls einzige Stadt in Europa verfügt Frankfurt über eine Skyline. Und in keiner anderen Stadt identifizieren sich die Bürgerinnen und Bürger so mit Ihren Hochhäusern wie in Frankfurt.
Ende der 70er Jahre waren Büroflächen rar in Frankfurt. Die Banken entschieden sich schnell in die Höhe zu bauen, als die Flächen in der City knapp wurden. In dieser Zeit entstand im Westend und der City, zwischen Hauptwache, Ater Oper und Hauptbahnhof, das Bankenviertel mit seinen weithin sichtbaren Bürotürmen. Ein bespielloser Bauboom, der Ende der 90er Jahre noch weiter verstärkt wieder zum Leben erweckt wurde und bis heute anhält.
Dabei entstanden und entstehen sehr unterschiedliche Gebäude, jedes mit einem ganz eigenen Charme. Das Hochhaus der Dresdner Bank (167 m), das ganz aus Aluminium zu sein scheint und das bis Anfang der 90er Jahre den Höhenrekord in Kontinentaleuropa hielt, der Messeturm von Stararchitekt Jahn (257 m) und Sir Norman Foster's Commerzbank Hochhaus mit seinen Gärten in den Zwischnetagen (259 m ohne Antenne), die erste reine Stahlskelettkonstruktion in Frankfurt die das aktuell höchste Gebäude Europas ist.
Und es wurden zahlreiche weitere Prunkbauten von der Finanzwelt errichtet. Die Doppeltürme Soll und Haben der Deutschen Bank (155 m), das Trianon (186 m), der Eurotower der EZB (140 m), das Kronenhaus der DG-Bank (208 m), der MainTower der Helaba (200 m), das Mariott-Hotel (162 m), das Japan-Center im klassischen Pagodenstil (115 m), das Eurotheum (110 m), das postmoderne Messetorhaus (116 m), die Zwillingshochhäuser Castor und Pollux (1998) und viele weitere vervollständigten den Frankfurter Horizont.
Im europäischen Vergleich ist diese konzentrierte Ansammlung modernster Hochhäuser in jedem Fall einzigartig. Nicht einmal Weltstädte wie London oder Paris bringen es in dieser Disziplin auf annähernd so viele Monumente.
Und der Bauboom geht weiter. Mit dem Galileo erweitert die Dresdner Bank ihre räumlichen Kapazitäten und auf den neuen Baugebieten an der Messe, am Hauptbahnhof, im West- und Osthafen und am Deutschherrnufer entstehen ebenfalls neue Hochhäuser. Viele davon mit gemischter Büro- und Wohnnutzung.
Das einzige Gebäude das alle anderen überragt ist der Europaturm, der Fernmeldeturm Frankfurts.