Der Brentanopark
Nach seinem Erbauer Georg Brentano ist dieser Park
benannt, der vor ein paar Hundert Jahren an der Nidda im Stadtteil Rödelheim einen
kleinen Park mit Orangenbäumen, Vogel-Volieren, einem künstlichen Labyrinth,
grichischen und römischen Statuen und allerlei Kunst erschuf in dem die noble
Frankfurter Bevölkerung gerne lustwandelte.
Heute ist von dem Park nur noch ungefähr die halbe Fläche übrig geblieben,
die andere Hälfte gehört zum größten Teil zum benachbarten Brentano
Bad, dem zweitgrößten Frankfurter Freibad, das seinen Namen durch die Übernahme
eines Teils der Parkfläche erhielt. Von dem Glanz der von Brentano gesammelten
Kunstwerke ist heute nicht mehr viel zu sehen. Einige Bauwerke sind noch erhalten, mit
der früheren Pracht ist das aber natürlich kein Vergleich. Nach wie vor an
seinem ursprünglichen Platz steht ein über 200 Jahre alter Gingko-Baum, eine für
Frankfurter Klimaverhältnisse sehr ungewöhnliche Pflanze, der schon zu den
ersten Bäumen die hier gepflanzt wurden zählte.
Der Brentano Park wir hauptsächlich von Einwohnern des Stadtteils Rödelheim und
der benachbarten Stadtteile genutzt. Hier trifft man sich zum Entspannen, spazieren
gehen und Joggen. Aber auch viele Radfahrer sind hier anzutreffen, wahrscheinlich wegen
der unmittelbaren Nähe zur Nidda, die das wohl beliebteste Gebiet für
Radfahrer ist.