Der Römerberg
Der Römerberg ist die alte Mitte Frankfurts,
heute bildet er das Zentrum der Altstadt. Er ist nach dem größten Gebäude
vor Ort, dem Römer, dem Frankfurter Rathaus das den Römerberg nach Westen abschließt,
benannt.
Auf dem großen Platz vor dem Römer fanden vom neunten Jahrhundert an Märkte,
Messen, Gerichtsverhandlungen, Krönungsfeiern und Hinrichtungen statt. In der Mitte
des Römerbergs befindet sich der Gerechtigkeitsbrunnen mit Justitia, der
Gerechtigkeitsgöttin. Ihre Augen sind verbunden und sie trägt in der einen
Hand eine Waage um Recht gegen Unrecht abzuwägen und in der anderen Hand ein
Schwert.
Im Osten wird der Römerberg durch den Frankfurter Dom
begrenzt, hier befinden sich auch alte römische Ausgrabungen, das technische
Rathaus und die internationale Kunsthalle Schirn. Nach Süden zum Main
hin steht die Nikolaikirche und das Historsiche Museum,
geht man nach Norden in Richtung der Einkaufsmeile Zeil
passiert man die Paulskirche, die Wiege der deutschen
Demokratie.
Zwischen Dom und Römer befindet sich die Ostzeile, dabei handelt es sich um sechs
Fachwerkhäuser mit den Namen Großer Engel, Goldener Greif, Wilder Mann,
Kleiner Dachsberg, Großer- und Kleiner Laubenberg. Nach den Zerstörungen des
zweiten Weltkriegs wurde die Ostzeile von 1981 bis 1986, wie der ganze restliche Römerberg,
originalgetreu wieder aufgebaut. Nur eines der zahlreichen Fachwerkhäuser auf dem Römerberg
konnte der Zerstörung entgehen, das Haus Wertheim. Es besteht noch heute im
Originalzustand.
City, Parkhaus Römer, für Busse Parkplätze beiderseits der Paulskirche in
der Berliner- / und der Braubachstraße sowie am Mainufer am Eisernen Steg, Straßenbahn
Linie 11, U4/5 Römer