Das Karmeliterkloster
Im Jahr 1246 entstand das Karmeliterkloster. Die
heutigen Gebäude wurden von 1460 bis 1520 erbaut. Seit 1803 befindet sich das Kloster
mit angeschlossener Kirche nicht mehr im Besitz von Mönchen und Kirche sondern wird von
der Stadt Frankfurt als Stadtarchiv genutzt. Im ehemaligen Klostergebäude ist außerdem
das Museum für
Vor- und Frühgeschichte untergebracht.
Neben architektonischen Sehenswürdigkeiten wie dem Langhaus und dem Chor beherbergt
das ehemalige Kloster die bedeutensten vorbarocken Wandmalerein nördlich der Alpen,
die Fresken der Lebens- und Leidensgeschichte Christi, gemalt von Jerg Ratgeb in den
Jahren 1514 bis 1517. Das Fresko war ursprünglich über 100 m lang, heute ist
nur noch ein Teil davon erhalten. Jerg Ratgeb gehörte zu den bedeutensten Künstlern
seiner Zeit und wurde wegen der Teilnahme am Bauernkrieg 1526 hingerichtet.
Karmelitergasse 1, Parkhaus Römer, Straßenbahn Linie 11 R�mer, U1-5
Willy-Brandt-Platz