Das Liebieghaus
Die in einem idyllischen Park am Schaumainkai gelegene
Villa des böhmischen Textilfabrikanten Baron Heinrich von Liebieg wurde erst im Jahre
1898 durch den Architekten Leonard Romeis erbaut.
Liebieg übertrug sein Haus der Stadt Frankfurt zu einem Vorzugspreis unter der
Bedingung, dort "auf ewige Zeiten" ein Kunstmuseum einzurichten. Schon 11 Jahre später
wurde dort das Museum alter Plastik eröffnet, nachdem die Erweiterung des Galerieflügels
durch den Architekten und Bauingenieur Kanold erfolgt war.
Den Galerieanbau von 1987-1990 realisierten die Architekten Brigitte und Ernst H.
Scheffler & Thomas Warschauer. Dem bestehenden Museum wurde ein zweiter Galerietrakt
hinzugefügt, der sich dem ersten symmetrisch anschließt und die
Ausstellungsfläche auf über 2.000 qm erweitert.
Einzigartig ist die Atmosphäre der Räume der alten Villa am Museumsufer.
Bereits mit dem Park betritt man eine andere, verzauberte Welt. Der zauberhafte Innenhof
wird vom Museumscaf� bewirtschaftet und verfügt über eine mit Blumen und Sträuchern
bepflanzte Terrasse, auf der man die Ruhe, die Sonne oder ein gutes Buch bei einer Tasse
Cappuccino oder einem Stück Kuchen genießen kann.
Das fast märchenhafte Gebäude beherbergt noch heute das Museum alter Plastik
mit seiner international bekannten Skulpturensammlung mit Werken von der Antike bis zum
19. Jahrhundert.